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Montag, 16. Oktober 2017

Was bedeutet Werkstatt - Kita?


Hallo Ihr Lieben,
nach langer Zeit melde ich mich nun wieder zu Wort. Ich habe in den letzten Monaten viel Neues gelernt und die Pädagogik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Zunächst habe ich natürlich mein Erzieherauge auf das gesamte Geschehen. Durch meine Position als stellvertretende Kitaleiterin, konnte ich einiges mit anderen Augen sehen. So hat sich in unserer Kita vieles verändert. Nun habe ich das Ganze auch aus Trägersicht betrachten können. Das Ergebnis lautet: Wir haben vieles ausprobiert und tasten uns langsam daran, die Funktionsräume in Werkstätten zu verwandeln. Damit Ihr eine Ahnung bekommt, was das bedeutet, habe ich es hier einmal kurz erläutert.

Was bedeutet Werkstatt – Kita?[1]                             

Kinder brauchen Räume zum Ausprobieren, Experimentieren und Forschen, in denen sie zusammen mit anderen Kindern immer wieder neue Dinge erfinden können. Sie brauchen Räume, in denen sie die Experten sind und sie die Regie führen, Räume, in denen die Pädagogen verlässliche Bezugspersonen sind, die ihnen weiterhelfen, wenn sie es wollen – und nicht umgekehrt.

In unserer Werkstatt – Kita stehen die aktiven und selbsttätigen Kinder im Mittelpunkt. Sie können aus eigenem Antrieb, allein oder mit anderen Kindern zusammen zur selben Zeit ganz unterschiedliche Dinge tun. Lernprozesse fangen dort an, wo das Bedürfnis eines Kindes Resonanz in der Umgebung findet. Die spontane Aktivität eines Kindes sucht Herausforderungen in der Umgebung und dem Material.

Die Einrichtung der Werkstätten weist alters- und entwicklungsbedingte Unterschiede der Kinder auf.

Im Krippenbereich finden die Kinder Schutz und Geborgenheit in den Räumen und mit den Pädagogen. Hier gibt es im überschaubaren Rahmen sinnfreies Material (z.B. Bauen mit Naturmaterialien und Alltagsbauelementen) sowie Grundmaterialien, mit denen sie sich ausprobieren können. In einem geborgenen Raum können die Kinder bei sich selbst sein und sinnlich wahrnehmen, was sie empfinden, fühlen und berühren. Die Pädagogen arbeiten mit den Kindern zusammen und begleiten sie sprachlich in ihrem Tun.


Dienstag, 6. Juni 2017

Projekte planen und gestalten - Nachhaltiges Lernen

Projektarbeit führt zu nachhaltiger Bildung und Entwicklung. Nachhaltiges Lernen verweist auf die Dauerhaftigkeit der Lernergebnisse, auf ihre Bedeutung für zukünftig zu bewältigende Handlungsproblematiken:
-      Lernverhalten, durch welches die Fähigkeit und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen grundgelegt wird,

-      Transfer der Lernergebnisse, d. h. ob das Gelernte, in der Praxis angewendet und auf andere Situationen übertragen werden kann so dass dadurch

-      die eigene Handlungskompetenz erweitert wird.

Emotionen, die Lernaktivitäten begleiten und aus Lernerfahrungen hervorgehen, werden mitgelernt und prägen das weitere Lernverhalten. Kinder lernen nachhaltig, was sie interessiert und emotional bewegt. Für Kinder entscheidend ist die emotionale Atmosphäre, in der sie lernen. Sie lernen am Besten und sind am Kreativsten, wenn sie sich wohl fühlen und mit Lust, Freude und Spaß lernen.


Nachhaltiges Lernen
Die Nachhaltigkeit des Gelernten bezieht sich auf das Lernverhalten, durch welches die Fähigkeit und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen grundgelegt wird, und zugleich auf den Transfer der Lernergebnisse, d.h. ob das Gelernte so in der Praxis angewendet und auf andere Situationen übertragen werden kann, dass dadurch die eigene Handlungskompetenz erweitert wird.
Lernmotivation und Wohlbefinden werden bei jedem Menschen maßgeblich dadurch beeinflusst, ob seine psychischen Grundbedürfnisse nach Autonomie- und Kompetenzerleben sowie sozialer Eingebundenheit angemessen befriedigt werden.
Kompetenz- und Autonomieerleben:
Lernen setzt die Bereitschaft voraus, sich seinen Aufgaben zu widmen und sich dabei mit Dingen, anderen Menschen und sich selbst auseinanderzusetzen. Um in seiner sozialen Umwelt effektiv zu wirken und zu funktionieren ist jeder Mensch von Geburt an bestrebt, seine Aufgaben aus eigener Kraft und durch soziale Interaktion gut zu bewältigen. Entscheidend dabei ist, dass er selbstbestimmt und selbstgesteuert handeln kann und sich so als Verursacher seines Handelns erlebt. Um zu erfahren und zu erleben, was man kann, sucht der Mensch immer wieder neue Herausforderungen.
Selbstwirksamkeit:
Lernen hat zum Ziel, den sich wandelnden Herausforderungen gewachsen und damit selbstwirksam zu sein, an sich und seine Kompetenzen zu glauben. Lernen ist somit ein „lustvolles Entdecken eigener Stärken zum Nutzen einer erfolgreichen Lebensgestaltung“. Lernerfolg steht nicht nur für Kompetenzzugewinn, sondern vor allem auch für Selbstwirksamkeitserfahrungen. „Ich-kann-es“-Erfahrungen stärken das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen und das positive Selbstbild und legen somit den Grundstein für lebenslanges Lernen.
Soziale Eingebundenheit:
Kleine Kinder können nur in einem Umfeld lernen, in denen sie sich sicher und geborgen fühlen. Frühe Bildungsprozesse sind daher mit der Qualität der Bindungs-, Beziehungs- und Interaktionserfahrungen des Kindes besonders eng verknüpft, denn diese wirken sich positiv auf Erkundungsverhalten, Lernmotivation und Kompetenzentwicklung aus.


So, dies war der letzte Punkt zu den theoretischen Grundlagen der Projektarbeit! In meinen Augen ist es der wichtigste Aspekt und müsste zu Beginn der Arbeit sehr ausführlich erläutert werden. Die ganze Zeit fragen wir uns, wozu immer wieder neue Aufgaben in den Kitaalltag bringen? Aber hier ist zu erkennen, wie wir das Leben der Kinder verändern können. Durch nachhaltiges Lernen in Projekten werden Kinder resilienzfähig. In unserer heutigen Gesellschaft ein Aspekt, der ganz weit oben stehen muss!

Projekte planen und gestalten - Aufgaben der Leitung

Hallo Ihr Lieben!

Bevor ich weiter auf die praktischen Ausführungen unseres Projektes "Ernährung" eingehe, bekommt Ihr heute von mir noch ein paar fachliche / theoretische Infos.

Hier geht es speziell um die Aufgaben der Kitaleitung. Ja richtig...auch sie trägt dazu bei, dass Projekte in der Kita gelebt werden können und erfolgreich verlaufen.

Schaut einfach mal nach, wie es in Euren Einrichtungen läuft. Redet miteinander und unterstützt Euch gegenseitig!

Sonntag, 21. Mai 2017

Rolle und Aufgabe der pädagogischen Fachkraft


Rolle und Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte:

In Bezug auf offenes Denken und Handeln:

„Das Leben anzuregen und es sich dann frei entwickeln zu lassen – hierin liegt die erste Aufgabe des Erziehers.“ Maria Montessori

Unsere pädagogischen Fachkräfte haben eine offene Haltung nach innen und nach außen. So wird jedes Kind in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen und in seiner Aneignung der Welt ermutigt. Unsere Mitarbeiter begleiten den Bildungsprozess jedes Kindes offen und flexibel. Sie bieten Geborgenheit und Schutz, unterstützen und ermutigen die Kinder. Sie stehen mit den Eltern in ständigem Kontakt und regem Austausch.

In unseren Kindertagesstätten bestimmen die Kinder den Alltag. Sie hinterlassen auf ihrem Weg Spuren, die die pädagogischen Fachkräfte folgen. Dabei werden die Kinder beobachtet und ihr Handeln reflektiert. Die Mitarbeiter ziehen Schlüsse aus dem Spielverhalten der Kinder für weitere Angebote oder Projekte. Auf dem Weg der Kinder geben die Pädagogen Hilfestellungen und gehen bei Bedarf gemeinsam mit den Kindern auf Fehlersuche. Dabei bieten sie verschiedene Lösungswege, wobei die Kinder entscheiden, welchen sie ausprobieren wollen.

„Demokratie leben und lernen“. Es gibt verschiedene Formen über das Zusammenleben mit den Kindern in der Kita. Es ist wichtig, mit den Kindern gemeinsam darüber zu entscheiden. Gemeinsam wird beispielsweise darüber entschieden: „Wie richten wir unsere Werkstätten ein?“ oder „Worum geht es in unserem nächsten Projekt?“. Dadurch entwickeln Kinder Selbstbewusstsein und sie lernen, dass es sich lohnt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Wir bringen jedem Kind Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entgegen. Ein stärkenorientiertes Arbeiten fördert die Entwicklung der Kinder und lässt sie Resilienz fähig werden.

In Bezug auf Bindungs- und Beziehungsarbeit:

Samstag, 13. Mai 2017

Projekte planen und gestalten - Warum eigentlich Projektarbeit?


Warum sollten wir mit Kindern in Projekten arbeiten?

Ausgangspunkt der Projektarbeit ist ein Bild vom Menschen, der von Geburt an Kompetenzen mitbringt, auf Selbstbestimmung angelegt ist, seine Bildung und Entwicklung aktiv mitgestaltet und dabei entwicklungsangemessen Verantwortung übernimmt.

In der Projektarbeit entwickeln Kinder im gemeinsamen Prozess mit anderen Fragen, suchen Lösungswege und gewinnen neue Erkenntnisse. Projektarbeit wird von den Kindern bestimmt und Lernprozesse von den Pädagogen begleitet. Projektarbeit bedeutet von und miteinander zu lernen. Es geht um lustvolles Dazulernen und lebenslanges Lernen. Im Mittelpunkt steht eine intensive, bereichsübergreifende Auseinandersetzung mit einem Thema der Kinder und dessen Einbettung in größere Zusammenhänge.

Projektarbeit erweist sich als optimale Methode für Partizipation, Ko-Konstruktionen (Bedeutungen werden erforscht und Wissen konstruiert), Inklusion und lernmethodische Kompetenzstärkung. Die Projektarbeit bietet einen optimalen Rahmen für ganzheitliche Bildung.

Durch Projektarbeit können Kinder ihre sozialen, fachlichen, intellektuellen und persönlichkeitsbildenden Kompetenzen einbringen und ausbauen. Lernen in Projektarbeit ist für Kinder selbsttätig, kooperativ, forschend, entdeckend, ganzheitlich, vernetzt und exemplarisch zugleich. Die Kinder verfolgen IHR Thema von der Entstehung bis zum Schluss. Dabei handeln sie durch Kommunikation und Kooperation mit anderen selbstbestimmt, sind mutig und engagiert und gewinnen somit Vertrauen in ihre eigenen Kompetenzen. Sie erlernen Wissen, dass sie auf andere Situationen übertragen können. Neues Wissen wird bewusst, selbst gesteuert und reflektiert erworben. Erworbenes Wissen wird angewandt und übertragen und eigene Lernprozesse werden wahrgenommen.

In der Projektarbeit lernen Kinder, dass ihre Meinung und ihr Interesse gehört wird und von Bedeutung ist.

Projektarbeit führt zu nachhaltiger Bildung und Entwicklung. Nachhaltiges Lernen verweist auf die Dauerhaftigkeit der Lernergebnisse, auf ihre Bedeutung für zukünftig zu bewältigende Handlungsproblematiken:

-      Lernverhalten, durch welches die Fähigkeit und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen grundgelegt wird,

-      Transfer der Lernergebnisse, d. h. ob das Gelernte, in der Praxis angewendet und auf andere Situationen übertragen werden kann so dass dadurch

-      die eigene Handlungskompetenz erweitert wird.

Emotionen, die Lernaktivitäten begleiten und aus Lernerfahrungen hervorgehen, werden mitgelernt und prägen das weitere Lernverhalten. Kinder lernen nachhaltig, was sie interessiert und emotional bewegt. Für Kinder entscheidend ist die emotionale Atmosphäre, in der sie lernen. Sie lernen am Besten und sind am Kreativsten, wenn sie sich wohl fühlen und mit Lust, Freude und Spaß lernen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Projekt Ernährung - Vom Korn zum Brot

Vom Korn zum Brot


Wie entsteht unser Brot, dass wir täglich im Supermarkt oder beim Bäcker kaufen können?
Unser Brot hat eine lange Tradition. Seit dem 8. Jahrhundert hält in Mitteleuropa das Brot seinen Siegeszug. 4 Jahrhunderte später war es bereits das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt.
Heute ist Brot ein Grundnahrungsmittel, alltäglich und aufregend zugleich. Wer würde freiwillig auf Brot verzichten? Allein in Deutschland gibt es ca. 250 verschiedene Brotsorten.
Wir wissen, dass Brot aus Mehl hergestellt wird! Aber wo bitte wächst das Mehl?


Das Mehl wächst natürlich auf den Feldern. Nur sieht es irgendwie noch gar nicht so aus, wie wir es von zu Hause kennen.
Hier wächst der Buchweizen.

Wenn die Halme hoch stehen und die Blüten gelb werden, ist das Getreide reif.
Das Feld wird mit dem Mähdrescher gemäht und das Getreide wird geerntet.
Super! Jetzt haben wir Getreidekörner. So sieht noch immer kein Mehl aus, das wir zum Brot backen benutzen können.

Wir versuchen nun die Getreidekörner mit Hilfe des Mörsers zu mahlen.

Puhhh, ist das anstrengend!

Müssen wir das mit allen Körnern machen?

„Ich habe noch immer kein Mehl in der Schüssel!“


Mussten die Menschen das früher immer so machen?
Die ersten Mühlen bestanden aus 2 Steinen: einen Bodenstein und einen Läuferstein. Der Bodenstein stand fest auf dem Boden und der Läuferstein hing an einer Stange. Seine Aufgabe war es, die Körner zu mahlen.


Freitag, 21. April 2017

Projekt Ernährung - aktualisierte Ideensammlung und was wir in dieser Woche angestellt haben

Hallo Ihr Lieben!

Ich hoffe, Ihr hattet eine schöne Woche?!

Wir haben intensiv an unserem Projekt gearbeitet. Die Kinder haben es sehr gut angenommen. Der größte Teil spielt sich derzeit noch im Restaurant ab. Das liegt zum Einen daran, dass wir täglich neue Fotos für unsere Ernährungspyramide machen. Die Kinder kommen zu mir und sagen, mit welchem Nahrungsmittel sie fotografiert werden wollen und am nächsten Tag sortieren sie sich selbst ein und kleben ihr Bild auf die entsprechende Farbe.

Der nächste Teil läuft nun auch schon die zweite Woche. Unser visualisierter Speiseplan. Ich finde es toll, dass die Kinder für die Fotos alle Komponenten des Essens auf ihren Teller legen. Es ist schön zu beobachten, dass sie sich dabei sehr viel Mühe geben und voller Stolz ihre Teller präsentieren.

Als neue Aktion haben wir im Restaurant nun eine Weltkarte mit Kork. Wir sprechen täglich über die Länder. Wir überlegen, aus welchem Land bestimmte Gerichte kommen. Als Aufgabe für die nächste Woche haben wir vereinbart, dass sie zu Hause nach Bildern (Prospekte etc.) ihrer Lieblingsspeisen gucken. Diese sollen sie dann mit in die Kita bringen. Damit wir die Speisen nicht einfach nur an die Wand kleben, wollen die Kinder die Länderflaggen aufmalen. Diese werden an der Wand befestigt. Eine Schnur wird die Flagge direkt zu dem entsprechenden Land führen. Die Nahrungsmittel werden dann zu den entsprechenden Flaggen geklebt.

Im Laufe der Zeit sind viele neue Ideen für unser Projekt entstanden. Aus diesem Grund habe ich die Ideensammlung aktualisiert:


Damit Ihr eine bessere Übersicht habt,

Sonntag, 16. April 2017

Kinder - Bilderbuch "Mein erster Kuchen"


„Mein erster Kuchen“

Kinderbuch

Alice Briere-Haquet – Barroux

„Kinder brauchen Wurzeln und Flügel – Wurzeln, um zu wissen, wo sie her kommen und Flügel, um die Welt zu erkunden“ Johann Wolfgang von Goethe

Lasst uns gemeinsam auf die Reise gehen!





Thema:

Wie entsteht ein Kuchen? Was brauchen wir? Woher kommen die Zutaten? Wer gibt uns die Zutaten?

Lebensmittel, Mengen, Zahlen, Länder, Berufe, Transportmöglichkeiten, Tiere, Freundschaft, Betriebsteile insbesondere aus der Landwirtschaft (Molkerei, Bauernhof, Felder, Mühle, Fabrik)



Verwendung:

Dieses Buch eignet sich hervorragend, um die Kinder im Rahmen unseres Projektes „Ernährung“ zum selbst Denken und Handeln zu animieren. Es werden Themenfelder angesprochen, um die wir uns im Alltag keine Gedanken machen. Die Zutaten stehen entweder im Küchenschrank oder werden im nächsten Supermarkt eingekauft. Aber woher kommt die Vanilleschote beispielsweise? Wie gewinne ich Salz? All diese Fragen werden in dem Buch sehr anschaulich und kindgerecht beantwortet. Die Kinder können eigene Thesen aufstellen und entweder in der Diskussion oder mit Hilfe des Vorlesens ihre Antworten erfahren.

Das Buch bietet sich auch sehr gut an, um Zahlen, Mengen und Mengeneinheiten zu lernen und zu verstehen.



Pädagogische Absicht:

Unsere pädagogischen Absichten bei „Mein erster Kuchen“ sind die Förderung der Sprache / Literacy (eine weitere Form des Lesens von Rezepten), das Erlernen von Grundwissen und die Förderung im mathematischen Bereich.



Art des Bilderbuches:

Das Buch ist ein realistisches Bilderbuch. Es beschäftigt sich mit den Gegebenheiten der Natur, unserer Welt und der Ernährung.

Die Zeichnungen sind farbenfroh, für Kinder leicht verständlich und animieren zum Abmalen.



Inhaltsangabe:

Ein Rezept der besonderen Art!

Was brauchen wir alles, um einen Kuchen zu backen? Eier! Natürlich…aber es geht um mehr. Wo kommen die Eier her und welches Tier brauchen wir dazu?

Das Buch „Mein erster Kuchen“ lädt uns auf eine Reise um die ganze Welt ein, bis wir alle Zutaten für unseren leckeren Kuchen zusammen haben.

Am Ende des Buches erfahren wir, worauf es nach so einer langen Reise wirklich ankommt…

Förderungsbereiche:


Sonntag, 9. April 2017

Auch das Hochbeet gehört zur Ernährung


Mit dem Hochbeet den Kreislauf der Natur „greifbar“ machen




Naturgemäß lieben es Kinder, eigene Verantwortung zu übernehmen. Haben sie selbst Gemüse oder Blumen angepflanzt und mühevoll gepflegt, entwickeln sie ein ganz neues Verständnis für Lebensmittel oder die Natur. Nicht nur, dass der Verlauf der Jahreszeiten für Kinder besser nachzuvollziehen ist, auch den Kreislauf der Natur erfahren sie praxisnah: Wie entsteht aus einem Samen eine Pflanze? Was benötigt sie dafür? Wann kann ich ernten? Viele Fragen, die mit dem kindgerechten Modell „Hochbeet“ selbst erkundet werden können. Dabei lernen die Kinder kontinuierlich, Verantwortung zu übernehmen und Pflichten zu erfüllen.

Ein Hochbeet eignet sich gut für erste Gartenerfahrungen. Den Kreislauf von Wachsen und Vergehen kann auf Augenhöhe miterlebt werden. Die Erfahrungen zeigen, dass es in jeder Hinsicht förderlich für die Entwicklung von Kindern ist, wenn sie sich um eigene Beete kümmern.

Der pädagogische Wert eines Hochbeetes für Kinder reicht über das Verarbeiten von Obst oder Gemüse hinaus. Es wird gemeinsam geerntet, geputzt, geschnitten und zubereitet. Kinder entwickeln dabei eine gesunde Einstellung zu frischen Nahrungsmitteln.


Samstag, 8. April 2017

Projekte planen und gestalten - Reflexion und Evaluation


Reflexion & Evaluation

Hallo Ihr Lieben,

nun geht es Step by Step weiter und wir kommen zu den letzten Schritten, die in der Projektarbeit mit Kindern wichtig sind!

Wir kennen es alle: REFLEXION!!!

Und wir kennen mittlerweile auch alle: EVALUATION!!!

Auch im Rahmen der Projektarbeit kommen wir um diese beiden Themen nicht drum rum. Deshalb gebe ich Euch hier das Wichtigste, was wir auf keinen Fall vergessen dürfen. Die Reflexion und Evaluation bezieht sich zum Einen auf die Kinder, ist aber auch wichtig für Besprechungen im Team.
Reflexion und Evaluation im Team

Reflexion und Evaluation mit den Kindern zum Projekt



Zur Selbstevaluation sind Fragebögen sehr hilfreich!
Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (ifp) hat ein Positionspapier "Schlüssel Projektarbeit" herausgebracht. Dieses enthält Fragebögen, die ich sehr anschaulich finde.

Was Kinder mit Hilfe der Ernährungspyramide lernen


Unsere Ernährungspyramide im Restaurant

 
In der Praxis haben wir die Ernährungspyramide mit Fotos der Kinder bestückt!




Im Rahmen unseres Projektes „Ernährung“ begleitet uns die Ernährungspyramide täglich im Kitaalltag.

Die Weichen für einen gesunden Lebensstil werden in der Kindheit gestellt. Essgewohnheiten, die im Kindesalter erworben werden, prägen das Ernährungsverhalten oft ein Leben lang.

Die Ernährungspyramide ist wie eine Verkehrsampel, die jedem Kind bekannt ist, aufgebaut. So können die Kinder erkennen, welche Nahrungsmittel reichlich, mäßig oder sparsam verwendet werden sollten.

Unser Ziel ist es, den Kindern ein Bewusstsein zu vermitteln, dass alle Lebensmittel für unseren Körper bedeutsam sind, es dabei aber auf die richtige Menge ankommt. Wir wollen den Kindern einen eigenverantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln nahe bringen. Die Kinder lernen die Vielfalt unserer Nahrungsmittel und die verschiedenen Lebensmittelgruppen kennen. Sie setzen sich mit den Inhaltsstoffen der Lebensmittel auseinander und können die Nahrungsmittel selbst in die Pyramide einsortieren. Mit diesen Kenntnissen können Kinder ihr aktuelles Essverhalten, ihr Essen selbst bewerten und ggf. Verbesserungen vornehmen. Für Kinder ist es wichtig, sich mit der eigenen Ernährung auseinander zu setzen. Was esse und trinke ich? Was mag ich besonders gerne und was mag ich gar nicht?

Die erlebnisorientierte Wissensvermittlung ist nachhaltiger als ein rein kognitives Konzept. Durch die Arbeit innerhalb des Projekts stellen die Kinder einen persönlichen Bezug zu gesundheitsfördernden Lebensmitteln her. Die Kinder werden spielerisch an das Thema herangeführt.

Täglich lassen sich die Kinder mit Teilen aus ihrer Brotdose oder dem Mittag fotografieren. Dabei entscheiden sich die Kinder bewusst, welches Nahrungsmittel sie dafür wählen. Am nächsten Tag besprechen wir, welche Inhaltsstoffe (Fette und Zucker) in dem Nahrungsmittel enthalten sind und das Kind auf dem Foto darf sich selbst auf das entsprechende Feld der Pyramide kleben. Während des Restaurantbesuches erfolgt zur Zeit ein reger Austausch über Lebensmittel. Immer wieder gehen Kinder auch während des Essens an die Pyramide und stellen Fragen über die einzelnen Bereiche. Dabei kam beispielsweise vor einigen Tagen die Frage auf, was der blaue Abschnitt der Pyramide bedeutet und warum Sport Teil der Ernährung ist. 20 Kinder haben Thesen aufgestellt und nach Antworten gesucht. Sie sind intensiv in den kommunikativen Austausch gegangen und haben viel miteinander und voneinander gelernt.

Wenn wir über Süßigkeiten und Eis sprechen, ist uns besonders wichtig, dass die Kinder erfahren, dass diese Nahrungsmittel nicht „schlecht“ sind. In der Kita gibt es freitags Eis. Dieses Ritual ist für Kinder wichtig und enthält eine soziale Komponente. Sie haben etwas Gemeinsames, worauf sie sich freuen.

Zu all dem, was die Kinder in der Praxis über Ernährung lernen, werden auch ihre Kompetenzen weiter gefördert.

Sie bringen ihre eigenen Ideen und Wünsche ein und kooperieren miteinander (Sozialkompetenz). Sie lernen neue Begriffe kennen und fragen nach deren Bedeutung (Sachkompetenz). Die Kinder lernen Nahrungsmittel in ihrer Vielfalt kennen und können sie unterscheiden. Sie gewinnen eine positive Einstellung zu einer gesundheitsförderlichen und ausgewogenen Ernährung (Ich-Kompetenz).

„Gesundheitserziehung hat die Aufgabe, die Kinder zu zielgerichtetem, gesundheitsorientierten Handeln zu befähigen. Sie sollen ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend ihre Gesundheit erhalten oder wiedererlangen – und zwar aus eigenem Interesse als auch aus sozialer Verantwortung.“ (Hessischer Bildungsserver)

Im Rahmen unseres Projektes erlangen die Kinder Wissen im Bereich der Gesundheitsförderung und können dies in Handlungen und Erfahrungsräumen umsetzen.

Sonntag, 2. April 2017

Overnight - oats mit Kindern herstellen und genießen :-)

Hallo Ihr Lieben!

Wie versprochen zeige ich Euch heute, welche "overnight-oats" ich mit den Kindern gemacht habe und was es dabei so alles zu lernen gab. Das ist wieder eine ganze Menge gewesen.
Wir haben bei uns im offenen Bereich 58 Kinder. Es war leider unmöglich, dass alle Kinder selbst eines herstellen konnten. Die Zeit verrennt einfach so schnell. Dann hatten die Großen am Vormittag einen Ausflug, Mittag mussten wir auch essen und ehe ich mich versah, war es 15:30 Uhr und ich musste das tolle Projektangebot beenden. Was noch hinzu kam, waren die Bring- und Abholzeiten der Kinder. Einige Kinder werden zwischen 10:00 und 11:00 Uhr erst in die Kita gebracht, andere nach dem Mittag ca. 13:00 Uhr wieder abgeholt. Da bleibt wirklich wenig Zeit für die Kinder, am Angebot teilzunehmen. Trotz alledem war es wieder eine tolle Erfahrung :-)

Zunächst bekommt Ihr die Rezepte, die ich in der Kita angeboten hatte:


Sonntag, 26. März 2017

Lernerfahrungen der Kinder beim Backen


Was lernen Kinder beim Backen?



„Vom Angebot zum Projekt“!



Genau so entstand unser diesjähriges Projektthema „Ernährung“.



Um für eine gute Dokumentation zu sorgen, werde ich das bereits geschehene „Backen“ mit einbeziehen, dabei den Bildungsbereich Gesundheut näher beleuchten und eine Verbindung zu anderen Bildungsbereichen aufbauen.



Bildungsbereich Gesundheit:

Im Berliner Bildungsprogramm ist beschrieben, wie wichtig es für Kinder ist, gesunde Ernährung zu genießen und eine positive Esskultur zu erleben. Beginnen möchte ich mit einem Auszug:



„Der ganzheitliche Blick auf das Essen und Trinken reicht über den ausgewogenen und vollwertigen Speiseplan hinaus. Er richtet sich genauso darauf, welche vielfältigen sozialen, emotionalen und kulturellen Erfahrungen Kinder über das Essen und Trinken machen – Essen in der Kita ist sinnliches Erleben, Genuss, Gefühl, Austausch, Ritual, Rhythmus und Bildung gleichermaßen (…) jedes Lebensmittel, das gemeinsame Zubereiten und jedes Gespräch zur Mahlzeit bieten eine Lerngelegenheit.“[1]



Auf Grund dieses Zitates gehört für mich auch das Zubereiten und Essen unseres Kuchens dazu. Ich möchte den Kindern eine Vielfalt vermitteln, die über den alltäglichen Speiseplan hinausgeht. Zur gesunden Ernährung gehört auch das Genießen eines leckeren, gemeinsam gebackenen Kuchens. Selbstverständlich in Maßen… 😉

Wir kommunizieren den ganzen Tag. Kinder kommunizieren mit Kindern, Kinder kommunizieren mit den Erziehern, Kinder kommunizieren mit ihren Eltern oder den Eltern ihrer Freunde. Die Kommunikation ist im Kitaalltag integriert. Beim gemeinsamen Backen entsteht noch eine andere Form der Kommunikation. Hinzu kommt beim Backen auch die Literacy-Erziehung. Literacy bezeichnet Erfahrungen mit der Lese- und Erzählkultur sowie das Text- und Sinnverständnis. Da die Rezepte in Form von Bildern geschrieben wurden, erfassen die Kinder den Sinn ihres Tuns und kommen in die Diskussion. Es wird über die Reihenfolge der einzelnen Schritte diskutiert, es werden Regeln und Reihenfolgen ausgehandelt und gemeinsame Gespräche geführt.

Die Kommunikation ist sehr eng mit dem Bildungsbereich soziales und kulturelles Leben verbunden.


Donnerstag, 23. März 2017

Projekte planen und gestalten - Projekt Ernährung - erste Ideensammlung für die Praxis

Hallo,

jetzt habe ich eigentlich den dritten vor dem ersten Schritt gemacht...

Ich habe einige Aktionen und Angebote mit den Kindern rund ums Thema Ernährung durchgeführt. In den letzten Wochen habe ich so viel über das "Planen und Gestalten von Projekten" geschrieben, dass ich dabei völlig übersehen habe, dass aus dem ursprünglichen "Angebot" bereits ein Projekt geworden ist.

Ich habe es mir gerade im Brainstorming bewusst gemacht und alle Ideen und bereits durchgeführte Aktionen mal zusammengefasst.

Ich werde es morgen meinen Kollegen zeigen und hoffe, dass sich der Projektcharakter in einigen Wochen im gesamten Haus widerspiegelt.

Falls Ihr noch Ideen zu diesem Thema habt, würde ich diese gerne ergänzen ;-)

Nun viel Spaß beim Stöbern :-)

Dieses Projekt werde ich für meinen praktischen Teil "Projekte planen und gestalten" nutzen! Ich bin schon sehr auf die Ergebnisse gespannt!

Projekt: Ernährung

Hallo Ihr Lieben,

um das Restaurant der Kita auch außerhalb der Mahlzeiten aktiv zu nutzen, habe ich in den letzten Wochen gemeinsam mit den Kinder leckere Kuchen gezaubert.

Das ganze möchte ich nun erweitern. In der nächsten Woche werden wir "overnight oats" selbst herstellen und zum Wochenabschluss gemeinsam verzehren. In der nächsten Woche werdet Ihr dazu einen ausführlichen Bericht, inclusive Bilder von mir bekommen.

Zur Einstimmung haben wir uns heute die Ernährungspyramide näher angesehen. Da wir noch keine Vollverpflegung vom Träger bekommen, bekommen die Kinder ihr Frühstück sowie den Nachmittagssnack von zu Hause.

Ich habe heute Fotos von den mitgebrachten Sachen gemacht. Diese drucke ich aus und laminiere sie und werde morgen gemeinsam mit den Kindern überlegen, an welchen Platz unserer Ernährungspyramide dieses Nahrungsmittel gehören.

Für Euch habe ich es eben auf Power Point übertragen, damit Ihr eine Vorstellung bekommt, wie ich mir das vorstelle:


Ich selbst bin kein Musterbeispiel für gesunde Ernährung. Aber es ist schon erschreckend. Das Salzgebäck hätte ich auch gern auf rot gesetzt. Das chemische Salz ist wohl nicht besonders gesund.

Ich bin gespannt, was für Vorschläge mir die Kinder morgen dazu machen.

Die nächsten Ideen zum Projektinhalt sind schon in meinem Kopf und ich freue mich, es mit den Kindern gemeinsam auszuprobieren.



Quelle:

https://www.google.de/search?q=ern%C3%A4hrungspyramide+kinder&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjeseahke3SAhUMb5oKHZghBRQQsAQIGQ&biw=1366&bih=651#tbm=isch&q=ern%C3%A4hrungspyramide+kindern+erkl%C3%A4ren&*&imgrc=Pecj3kjx5lmxkM:&spf=393

Sonntag, 19. März 2017

Projekte planen und gestalten - Dokumentation

Hallo Ihr Lieben,

heute bin ich nun endlich dazu gekommen an meinem Hauptthema: "Projekte planen und gestalten" weiter zu arbeiten.

Ich habe mich mit der Projektdokumentation beschäftigt und trotz vieler bekannter  Dinge, die ich in der Praxis bereits umgesetzt hatte, Neues dazu gelernt.

In dem Brainstorming habe ich zunächst noch einmal auf theoretische Grundlagen und auf Bedingungen, die für eine gute Projektdokumentation gegeben sein müssen geschaut. Hierbei sehe ich die Kitaleitung in der Pflicht, den Mitarbeitern ausreichend Ressourcen bereit zu stellen. Der theoretische Input kann im Rahmen der Dienstbesprechung erfolgen und die benötigte Medienausstattung muss einfach nach und nach über das Budget oder die Anschaffungsplanung angeschafft werden. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um mit Spaß und Freude dokumentieren zu können!

Auf dem Brainstorming könnt Ihr sehen, dass ich am Ende noch einmal auf Lernerfahrungen eingehe. Ist es nicht spannend zu sehen, dass WIR und auch die Kinder selbst bei der Dokumentation so einen großen Schatz an neuen Kompetenzen erwerben können?



Wie immer hoffe ich, dass auch Ihr hierbei Neues erfahren könnt!

Einen schönen Sonntag und guten Start in die neue Woche wünscht Euch

Jana


#Dokumentation
#Projektarbeit


Quelle:

Dorothee Jacobs, "Projektarbeit - Kitaleben mit Kindern gestalten" Praxisbuch, Verlag das Netz, Weimar, Berlin 2012

Sonntag, 5. März 2017

Backen mit Kindern: "Marmorkuchen mit Smarties"

So Ihr Lieben,
ein letztes Mal für heute ;-)

In der kommenden Woche werde ich mit den 4-jährigen erneut das Restaurant in eine Kuchenbäckerei verwandeln.
Am Freitag habe ich sie gefragt, welchen Kuchen wir backen wollen.
Es kamen folgende Antworten:

Vanillekuchen

Schokokuchen

Smartieskuchen

Ehrlich gesagt, habe ich nicht gewartet, ob danach noch Vorschläge kommen, dachte aber: "Oh, die Wünsche kann ich gut miteinander kombinieren".

So entstand der Vorschlag: Marmorkuchen mit Smarties

Alle waren einverstanden!

Falls Ihr Lust auf Backen habt, stelle ich Euch wieder mein gebasteltes Rezept für die Kinder zur Verfügung.
Dieses Mal ist es etwas anspruchsvoller und ich bin gespannt, wie sie es meistern.

Es wird auf jeden Fall lecker und ich wünsche Euch viel Spaß!





10.03.2017 Reflexion:


Wir haben es gestern vollbracht und waren fleißig am Backen :-)

Wie schon geschrieben, habe ich es mit den 4-jährigen gemacht, wobei sie im Schnitt circa ein halbes Jahr jünger sind.
Das hat sich vor allem beim Lesen der Zahlen bemerkbar gemacht. Ich hatte einen Jungen, der das Rezept wirklich studiert hat und alles, was wir gemacht haben, kontrolliert hat. Das war schon wirklich sehr süß!

Das Ergebnis präsentiere ich Euch jetzt! Leider könnt Ihr den Kuchen nur sehen und nicht schmecken.


Er war fantastisch!




#BackenMitKindern

Dienstag, 28. Februar 2017

Projekte planen und gestalten - Aufaben der ErzieherIn

Ein neuer Tag - ein neuer Themenschwerpunkt!

Hallo erst einmal!

Heute geht es um die Aufgaben, die ein Erzieher bzw. eine Erzieherin (also alle Pädagogen) besonders im Rahmen der Projektarbeit hat.

Diese Aufgaben können natürlich auf alle Situationen unserer täglichen Arbeit entsprechend umformuliert werden und ganz vieles spricht auch hier wieder über das Bild, was wir vom Kind haben,

Trotzdem finde ich, dass die Aufgaben ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit sein müssen.

Gerade Kollegen, die noch in den Startlöchern stehen, haben das Gefühl, ihnen fehlt der gewisse "rote Faden", an dem sie sich entlanghangeln können.  "Die Aufgaben der Erzieherin im Rahmen der Projektarbeit" sind ein Teil des roten Fadens.

In unserem Alltag können wir die Aufgaben nicht in verschiedene Kategorien sortieren. Wir handeln meist aus dem Bauch heraus, was oft die besten Entscheidungen hervorruft.

Ich habe mich trotzdem dazu entschlossen, die Aufgaben in Kategorien einzuteilen, da so einfach eine gewisse Übersicht bleibt.


Aufgaben der Erzieherin im Team:




Aufgaben der Erzieherin in Bezug auf die Kinder:



Aufgaben der Erzieherin in Bezug auf die Eltern und Umgebung:




Auch dieser Schwerpunkt ist wieder sehr umfangreich und die Übersichten dienen lediglich dem Brainstorming. Ich war heute in einer Buchhandlung und habe sehr gute Anregungen für den praktischen Teil bekommen. Je mehr ich mich mit dem Thema Projektarbeit in der Kita auseinandersetze, desto mehr habe ich Lust darauf, die Kita in ein großes Projekthaus zu verwandeln. Da muss ich mich wohl sehr zurücknehmen, da auch wir noch in den Startlöchern stehen und uns mit dem Start eines neuen Projektes schwer tun.

So, das war es für heute!

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend!

Bis bald Jana


#ProjekteInDerKita
#AufgabenDerErzieherin